Alles über L-Glutamin
Wirkung und Eigenschaften
L-Glutamin ist die häufigste, frei vorkommende Aminosäure im menschlichen Körper und gehört zu den halbessenziellen Aminosäuren. Sie ist wichtig für die Eiweiss-Synthese in den Muskelzellen und dient als Energiequelle für die Zellen des Immunsystems und der Darmschleimhaut. Bei Stresssituationen, Sport, Erkältungskrankheiten, Verletzungen, Verbrennungen und Operationen kann die körpereigene Glutaminproduktion den Bedarf oft nicht decken und eine Zufuhr von aussen wird nötig.
Am meisten Glutamin benötigt der Dünndarm als Energiequelle für die Darmzellen. Diese wiederum sind Teil unseres Immunsystems. Weiter reguliert L-Glutamin das Säure-Basen-System, entspannt das Nervensystem, fördert den Energiestoffwechsel und stabilisiert den Blutzuckerspiegel.
Natürliches Vorkommen
Glutamin kommt durchschnittlich zu 4% gebunden in Eiweissen vor. In freier Form findet sich die Aminosäure häufig in Pflanzen, Tieren, Pilzen und Bakterien als zentraler Metabolit im Stoffwechsel aller Lebewesen.
In diesen Nahrungsmitteln ist pro 100 g folgender Glutamingehalt enthalten:
Sojabohnen |
6.5 g |
Lammfleisch |
4.5 g |
Erdnüsse |
5.5 g |
Rindfleisch |
4.0 g |
Dinkelmehl |
5.0 g |
Weizen |
4.0 g |
Mungobohnen |
5.0 g |
Schweinefleisch |
4.0 g |
Linsen |
4.5 g |
Käse |
3–8 g |
VITUP Dosierung
2 Kapseln täglich entalten:
1000 mg L-Glutamin
- lactosefrei
- glutenfrei
- hefefrei
- ohne Sojaerzeugnisse
- ohne Fischerzeugnisse
- ohne Haselnusserzeugnisse
- ohne Maiserzeugnisse
L-Glutamin (84 %) 500mg; Kapselhülle: Gelatine; Farbstoffe: Titandioxid, Eisenoxid, Ponceau 4 R, Chinolingelb, Patentblau V
Mangelerscheinung
Verdauungsprobleme und Immunschwäche.
Überdosierung
In dieser Dosierung nicht zu erwarten.
Besondere Hinweise
Von den meisten Aminosäuren existieren in der Natur verschiedene räumliche Strukturen, so genannte Spiegelbildisomere. Dabei unterscheidet man eine D-Form (dextro, rechts) und eine L-Form (levo, links). Da es sich um die gleichen Moleküle handelt, die sich lediglich im räumlichen Aufbau unterscheiden, haben sie auch identische chemische und physikalische Eigenschaften. Dennoch bevorzugen alle Lebewesen eine der beiden Formen. Proteine werden fast ausschliesslich aus L-Aminosäuren, langkettige Polysacharide und die DNA dagegen aus D-Zuckern aufgebaut.